Autobusforum
Regionalverkehr => Unternehmen => Sonstige Unternehmen => Thema gestartet von: 264 am 24. Jänner 2026, 11:36:16
ZitatE-Busse zu schwach: Fahrgäste müssen aussteigen
Mittwoch, 16.15 Uhr: Die Fahrgäste steigen aus dem E-Bus Nummer 502 auf dem Weg nach Eichat aus, um den steilen Aufstieg selbst zu Fuß zu beschreiten. Der Grund: Der eingesetzte Elektrobus hat nicht genügend Leistung, um mit den Passagieren die Steigung zu bewältigen.
Ein ,,Krone"-Leser beobachtete die Szene und hielt sie fest. ,,Ich habe von Freunden gehört, dass ihnen das in den letzten Wochen bereits mehrfach passiert ist", so seine Schilderungen. [...]
Den Grund für diese Zwischenfälle liefert schließlich Alexander Ledermair, Geschäftsführer des zuständigen Betriebes: ,,Vereinzelt gibt es ein Software-Problem. Das tritt nur beim Bergauffahren auf, wodurch den Bussen ihre volle Leistung nicht freigegeben wird und das zur Überhitzung führen kann. Das sind Anfangsschwierigkeiten der Firma MAN."
Mit einer Lösung sei zeitnah zu rechnen. Jedoch könne MAN die neue Software erst dann aktualisieren, wenn sie autorisiert ist. Dies könne bis zu zwei Monate dauern. Dazu Ledermair: ,,Wir rechnen damit, dass das bis Ende Februar oder Anfang März erfolgt." Der Hersteller habe als Notmaßnahme acht Dieselbusse zur Verfügung gestellt, die ebenfalls im Einsatz sind.
Laut Ledermair trete das Problem nur bei der Steigung am Schusterbergweg auf. Auch dort würden die Zwischenfälle eher zur Seltenheit zählen: ,,Jeden Tag fahren dort zehn Busse hoch. Es ist äußerst selten." Solche Schwierigkeiten bei neuen Fahrzeugen würden auch bei Dieselprodukten auftreten, ,,da fällt es aber nicht so auf".
Der VVT bestätigt, dass die E-Busse auf anderen Strecken, wie etwa in Serfaus/Fiss/Ladis, problemlos laufen. Diese sind seit Mai 2024 in Betrieb. ,,Die dort eingesetzten Fahrzeuge haben dementsprechend eine andere Version der Software im Einsatz."
https://www.krone.at/4024043
ZitatDen Grund für diese Zwischenfälle liefert schließlich Alexander Ledermair, Geschäftsführer des zuständigen Betriebes: ,,Vereinzelt gibt es ein Software-Problem. Das tritt nur beim Bergauffahren auf, wodurch den Bussen ihre volle Leistung nicht freigegeben wird und das zur Überhitzung führen kann. Das sind Anfangsschwierigkeiten der Firma MAN."
Mit einer Lösung sei zeitnah zu rechnen. Jedoch könne MAN die neue Software erst dann aktualisieren, wenn sie autorisiert ist. Dies könne bis zu zwei Monate dauern. Dazu Ledermair: ,,Wir rechnen damit, dass das bis Ende Februar oder Anfang März erfolgt." Der Hersteller habe als Notmaßnahme acht Dieselbusse zur Verfügung gestellt, die ebenfalls im Einsatz sind.
Wie bitte kommt so etwas zu Stande?
Sollte die Software nicht, in erste Linie, dafür sorgen, dass die Elektronik einwandfrei funktioniert und nicht die Technik des Fahrzeuges einschränkt?
Zitat von: Elin Lohner am 24. Jänner 2026, 16:43:37Sollte die Software nicht, in erste Linie, dafür sorgen, dass die Elektronik einwandfrei funktioniert und nicht die Technik des Fahrzeuges einschränkt?
Ich denke , so etwas ist bei Fahrzeugen üblich , aber hier wohl zu viel oder falsch eingestellt . Ist der ULF nicht auch technisch auf 70 km / h beschränkt , obwohl er 80 fahren könnte ?
Beim ULF ist mWn. schon bei ~62km/h Schluss. Er könnte sicher mehr, aber wozu?
Im gleichen Kontext: Die A/B sind auch leistungsmäßig massiv gedrosselt (im kurzen statt 360kW nur 210, im langen statt 480 nur 280). Fällt nur nicht auf, weil die ab Werk eigentlich hoffnungslos übermotorisiert sind.
Ähnliches Spiel bei den E-MAN: die sind auch ab Werk eigentlich extrem übermotorisiert und künstlich stark gedrosselt, in dem Fall wohl zu stark.