Die Ansagen müssten die Wiener Linien bereitstellen wenn es einheitlich sein soll. Man kann den Subunternehmen nicht vorschreiben dass die Ansagen gleich klingen sollen und dann die Sprecherin nicht zur Verfügung stellen.
Will man ein einheitliches Klangbild, dann muss man dieses natürlich bereitstellen. Das wird so zum Beispiel in Graz gemacht. Ich finde das aber nicht unbedingt das Wichtigste für die Fahrgäste. Wichtig ist, dass der Bus die, in Wien ohnehin extrem niedrigen, Standards erfüllt. Welche Stimme einen beschallt, ist eigentlich egal. Das Problem dürfte ja die Lautstärke sein. Diese ist unabhängig vom Inhalt der Ansage. Auch die Schneider würde wohl nur flüstern.
Jein. Verschiedene Stimmen setzen sich unterschiedlich gegen Umgebungsgeräusche durch. Mir ist zum Beispiel bei der Umstellung in Berlin vor einigen Jahren aufgefallen, dass die neue Stimme der BVG wesentlich besser verständlich als ihre Vorgängerin ist, wenn die Ansagen zu leise eingestellt sind oder während der Ansage z.B. Weichenstraßen überfahren werden.
Ich kann aber nicht einschätzen, wie es sich in dieser Hinsicht Angela Schneider und die Zuklin-Stimme zueinander verhalten.