Außer, dass man wieder umsteigen muss und der 71er konkurrenziert wird, erschließt sich mir nicht der Sinn des 73B.
Die Aussage verstehe ich nicht. Der 73B ist doch auch keine stärkere Konkurrenz zum 71er als der bisherige 71B - eher im Gegenteil, weil er wieder über die Dreherstraße geführt wird und damit einen bei der letzten Liniennetzreform in diesem Bereich entstandenen "weißen Fleck" wieder füllt. Und sinnvollerweise wird auch die sehr gut angenommene Anbindung an den Bahnhof Kaiserebersdorf beibehalten. Das einzige, was ich nicht verstehe: dass der 73B Richtung 3. Tor nicht durch die Dreherstraße geführt wird.
Ja ist schwierig zu erklären. Es ist wieder eine Minibuslinie. Einsteigoin den 73B, dann 71 oder 11, dann in die U3. Das ist das mühsame.
So wie sich das liest, gehts eher nicht um die Konkurrenz zum 71er (oder 11er), sondern eher um einen "direkten" Anschluss an die U3. Und wenn dem so ist, so ist der nicht zwingend notwendig, denn am Zentralfriedhof fährt die Tram in einem guten Intervall. Eine Parallelführung vom 73B und der Tram wäre nur ein Kostenfaktor. Es muss nicht immer alles an die U-Bahn angeschlossen sein. Einen Umstieg kann man theoretisch den Fahrgästen zumuten, wenn es genügend adäquaten Verkehr gibt. Und spätestens mit einer Führung zur U3 hättest dann eine Konkurrenz zur Tram. So wie es geplant ist, passt es für den Anfang schon, man kann ja später, sollte es sich rausstellen, dass es notwendig ist, immer noch nachjustieren.
Und was die "Konkurrenzsituation" betrifft, die sehe ich eher nicht, ich seh es so wie "abc". Der 73B ist bei weiten keine Konkurrenz zum 71er, denn da wo er gemeinsam mit der Tram hält, kann ich gleich in die Tram einsteigen. Und da wo sie nicht gemeinsam halten, muss ich so und so beim ersten Berührungspunkt umsteigen. Folglich, keine Konkurrenz, sondern eher ein Zubringer zur Tram, wenn man weiter "stadteinwärts" will.